Life/Work Planning

betreut durch John Webb (L/WP), Axel Culmsee (CSW)

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Life/Work Planning und 27 Gründe, warum Sie vielleicht nicht mitmachen wollen


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Wenn Leute zuerst von Life/Work Planning hören, dann denken sie oft: "Ja, das klingt so, als wäre das wirklich für jeden gut!" Aber es gibt Gründe, warum ein bestimmtes Seminar für eine bestimmte Person eher unpassend sein könnte.  

Es gibt kein demographisches Profil, das vorhersagt, wer von einem L/WP-Kurs profitieren würde, und wer nicht. Daher scheint es ratsam, die Aspekte, die einzelne Teilnehmer in der Vergangenheit beanstandet haben, aufzulisten. Dann werden sich hoffentlich nur diejenigen anmelden, die sich im Kurs wohl fühlen und von den Kursen auch wirklich profitieren.

1. Ich rede nicht gern über mich.

"Über sich mit anderen reden" ist ein wichtiger Teil des Verfahrens. Es kommt immer wieder vor. Wenn Sie das eher ungern tun, dann wäre ein anderer Kurs vielleicht besser.

2. Ich schreibe nicht gern über mich. 

Schreiben gewährt uns einen anderen Zugang zu inneren Prozessen als Reden. Dokumente kann man im Gegensatz zu Gesprächen mehrfach analysieren und auch miteinander vergleichen. Wenn es für Sie unangenehm wäre, Erinnerungen und Hoffnungen aufzuschreiben, dann wäre vielleicht ein anderer Kurs geeigneter.

3. Ich denke nicht gern über mich nach. 

Die Voraussetzung für all dieses Reden und Schreiben ist Ihr eigenes Nachdenken über Fragen wie: "Wer bin ich?" bzw. "Was will ich?" Dieses Denken vollzieht sich eher in der Form eines langsam entstehenden Puzzlespiels: ein Mosaikstein hier und da noch einer, und nicht so sehr in einem einzigen Geistesblitz, den so viele Teilnehmer sich erhoffen. 

Das heißt, das kurstypische Denken und Reflektieren braucht Zeit. Wenn Sie diese Art der Reflektion nicht gern praktizieren, dann wäre ein anderes Verfahren vielleicht angenehmer.

4. Ich weiß, dass ich keine Fähigkeiten habe.

Life/Work Planning bietet Strukturen, mit denen Sie Antworten auf die Fragen "Was für Fähigkeiten habe ich?" und "Welche davon verwende ich gerne?" erarbeiten. Wenn es für Sie eine unumstößliche Wahrheit ist, dass Sie keine Fähigkeiten haben, dann würden Sie sich im Kurs vielleicht nicht wohl fühlen.

5. Ich weiß, dass kein Arbeitgeber mir eine Chance gibt.

Manche Leute bestehen darauf, dass der Aufwand der Fähigkeitsklärung für sie umsonst ist. Es steht für sie fest, dass ihnen sowieso kein Arbeitgeber eine Chance geben wird. Wenn auch Sie fest davon überzeugt sind, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie den Kurs gut finden.

6. Ich weiß, ich werde die Hausaufgaben nicht machen.

In einem L/WP-Kurs gibt es jeden Abend Hausaufgaben. Diese erfordern Zeit. Wenn Sie wissen, Sie werden die Aufgaben nicht machen, dann wäre es vielleicht besser, einen Kurs zu besuchen, der keine Hausaufgaben erfordert. 

7. Ich weiß, ich werde den Kurs nicht umsetzen.

Am Ende eines L/WP-Kurses werden Sie wissen, wie Sie die Informationen sammeln können, die Sie dafür benötigen, um gewählten Arbeitgebern ein Angebot zu machen. Dies ist die Umsetzung des Verfahrens. Wenn Sie wissen, Sie werden das Verfahren nicht umsetzen, dann wäre es nur vernünftig, nicht am Kurs teilzunehmen.

8. Ich suche Hilfe mit schriftlichen Bewerbungen.

L/WP zeigt, wie man Arbeit ohne eine schriftliche Bewerbung findet. Daher wird das Thema "schriftliche Bewerbungen" nicht im Kurs behandelt. Wenn es Ihr Ziel ist, exzellente Lebensläufe zu schreiben, dann wäre es vielleicht besser, einen Kurs zu besuchen, der dieses Thema explizit aufgreift. 

9. Ich habe nicht so viel Energie.

L/WP erfordert Energie. Wäre es vielleicht sinnvoll, nach einem weniger anstrengenden Kurs zu suchen?

10. Im Moment sind meine Gedanken ganz woanders.

Für die Dauer des Seminars ist es hilfreich, wenn L/WP eine gewisse Priorität im Leben eines Teilnehmers genießt. Wenn Sie zurzeit über alle Maßen verliebt sind, oder wenn Sie gerade an einem zeitintensiven Projekt arbeiten, dann ist es keine gute Zeit, einen L/WP-Kurs anzufangen.

11. Es ist mir zu amerikanisch.

Die Basisideen für die L/WP-Kurse wurden ursprünglich in Amerika erarbeitet. Manche Leute arbeiten lieber nicht mit Ideen, die ihnen "zu amerikanisch" erscheinen.

12. Es ist mir zu viel Zeit.

Der Wert der Kurse liegt in der Durchführung der Übungen. Dies erfordert Zeit. Wenn Ihr Ziel eher darin besteht, das Verfahren zu verstehen, dann wären Sie vielleicht mit einem Einführungsabend oder mit dem Buch besser bedient.

13. Ich kann nicht die ganze Zeit dabei sein.

Wenn Sie während des Kurses fehlen, entsteht eine unklare Situation: Haben Sie den Kurs gemacht oder nicht? Ziehen wir einen Vergleich mit einem Fahrradkurs. Sie könnten perfekt lernen, wie man in die Pedale tritt, steuert und die Gangschaltung bedient. Wenn Sie aber die zehn Minuten fehlen, wo das Bremsen erklärt wird, dann werden Sie vermutlich mit Ihren Kursergebnissen wenig zufrieden sein.

Es ist vielleicht ratsam, mit Ihrer Anmeldung zu warten, bis Sie Ihre sonstigen Angelegenheiten so arrangieren konnten, dass Sie jeden Tag für die volle Zeit dabei sein können.

14. Der Kurs soll mich motivieren.

L/WP ist für motivierte Menschen. Wäre es nicht besser, einen Kurs zu suchen, der sich explizit mit Motivationsthemen befasst?

15. Ich finde Life/Work Planning "einfach interessant".

Manche Leute flitzen von Kurs zu Kurs wie Bildungsschmetterlinge. Sie schweben und schnüffeln und sammeln ganze Körbe voll bedeutsamer Erfahrungen. Sie hören zwar gut zu und sie nicken, wenn Machende von ihrem Gemachten erzählen. Aber Schmetterlinge neigen dazu, erstens selbst nicht zu machen, und zweitens, ihre Aura vom nicht machen zu verbreiten. Wenn L/WP für Sie "einfach interessant" klingt (in Gegensatz zu "vital" oder "unmittelbar"), dann wären Sie vielleicht mit dem Buch besser bedient?

16. Ich habe den Verdacht, der Kurs könnte mit einem Kult oder mit einer Sekte zusammenhängen.

Der Ursprung von L/WP liegt zwar in der Arbeit der evangelischen Kirche, aber das Verfahren ist weder ein Versuch, Menschen zu bekehren, noch wird eine bestimmte Glaubensrichtung propagiert.

Wenn Sie befürchten, der Kurs könnte ein subtiles Verfahren sein, um Sie zu manipulieren, dann klären Sie dieses bitte, bevor Sie sich anmelden. 

17. Ich suche eine Therapie.

L/WP ist keine Therapie. Es gibt nicht vor, eine Therapie zu sein, und es ist auf keinen Fall ein Ersatz für eine Therapie. Wer eine Therapie sucht, sollte einen Therapeuten aufsuchen.

18. Ich arbeite ungern "per du".

In L/WP-Kursen duzen sich die TeilnehmerInnen. Sie duzen auch die KursleiterInnen und werden auch von ihnen geduzt. Wenn es Ihnen Unbehagen bereitet, geduzt zu werden, oder wenn es für Sie unangenehm ist, andere Leute zu duzen, dann könnte es sein, dass Sie sich in diesem Seminar nicht wohl fühlen.

19. Ich mag keine Gruppenarbeit.

In einigen Übungen werden Sie Hilfe von anderen benötigen. Manchmal werden andere Teilnehmer Hilfe von Ihnen brauchen. Wenn es für Sie unangenehm wäre, andere um Hilfe zu bitten, oder wenn Sie es nicht mögen, wenn andere Sie um Hilfe bitten, dann würden Sie vielleicht einen anderen Kurs bevorzugen.

20. Ich befasse mich ungern mit Menschen, die kreativer, redegewandter disziplinierter, extrovertierter, besser gebildet oder einfach cleverer sind als ich

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich solche Leute in Ihrer Gruppe befinden. Wenn das unangenehm für Sie wäre, dann würden Sie vielleicht lieber nicht teilnehmen.

21. Ich befasse mich ungern mit Menschen, die weniger kreativ, weniger redegewandt, weniger diszipliniert, weniger extrovertiert, nicht so gebildet oder einfach weniger clever sind als ich

Auch solche Leute werden in Ihrer Gruppe sein

22. Ich weiß nicht, was ich vom Kurs haben will.

Von dem, was Sie sich von dem Kurs versprechen, sollten Sie ziemlich klare Vorstellungen haben, und zwar bevor Sie sich anmelden. Was nicht gut funktioniert, ist die Haltung "Na ja, ich habe gedacht, ich höre mir das alles an, nur um zu sehen, wie es ist." Wenn Sie nicht wissen, was Sie vom Kurs wollen, dann bekommen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas anderes.

23. Ich weiß nicht, wie das L/WP-Verfahren funktioniert.

Wenn Sie nicht wissen, wie L/WP funktioniert, dann könnte es in vielen Bereichen anders sein, als Sie vermuten. Es ist eine gute Idee, entweder das Buch zu lesen oder einen Info-Abend zu besuchen, und zwar bevor Sie sich anmelden.

24. Ich habe das Gefühl, ich brauche jemanden, der die Sachen für mich macht.

Für Sie machen wird ein L/WP-Kurs rein gar nichts. Sie werden sehen, wie Sie viel für sich selbst tun können, aber das Machen wird immer noch von Ihnen kommen müssen.

25. Jemand hat mir den Kurs geschenkt, und ich weiß, ich würde niemals so etwas machen, wenn ich es selbst bezahlen müsste.

Ihr Geschenkgeber hat es wahrscheinlich gut gemeint. Was könnte er Ihnen statt des Kurses schenken.

26. Es ist mir zu teuer.

Es ist wichtig, dass Sie das Seminar als Investition in die eigene Zukunft sehen (nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit und den Aufwand).

Viele Teilnehmer berichten, dass sie mit dem Kursverfahren schneller eine gute Stelle gefunden haben. Wenn man zwei Monate früher als sonst ein Gehalt bezieht, dann ist es klar, dass der Kurs sich gut bezahlt gemacht hat.

Andere Teilnehmer berichten, dass sie eine besser bezahlte Arbeit gefunden haben. Auch wenn es sich nur um 100 Euro pro Monat handeln sollte, finanziell heißt das, dass sich das Seminar gut rentiert hat. 

Wenn Sie das Seminar nicht als Investition sehen, dann ist es vielleicht nicht das richtige für Sie.

27. Sonst. (irgendein anderer Grund, warum Sie nicht mitmachen wollen)

L/WP zielt auf das Finden von Arbeit, die Sie wirklich machen wollen. Die Seminare sind für Leute, die mitmachen wollen, die wissen, was L/WP ist und was sie sich davon versprechen, die sich bewusst sind, welcher Aufwand mit dem Kurs verbunden ist, und die die Energie, die Zeit, die Motivation und das Geld haben, um sich anzumelden. Außer Ihnen weiß niemand, ob diese Kriterien für Sie passen oder nicht.

Wenn Ihnen ein Grund einfällt, warum Sie nicht mitmachen wollen, dann ist es zu empfehlen, sich nicht anzumelden.

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